Premiere des Regenbogen-Cups
Beim ersten internen DPFA-Regenbogen-Cup entwickelten und bauten Schülerinnen und Schüler aus Augustusburg und Zwickau eigene Fahrzeuge und zeigten, dass Technik, Teamgeist und Kreativität Hand in Hand gehen.
Vier Teams aus verschiedenen Standorten traten mit selbstgebauten Fahrzeugen gegeneinander an – und sorgten für ein überraschend spannendes Finale.

Vier Teams, vier Ansätze
Am Start waren:
- JaMMM (4 Schüler der Klassenstufe 10, DPFA Zwickau)
- Brennholzverleih (3 Schüler der Klassenstufe 9, DPFA Augustusburg)
- Arthur & Co. (2 Schüler der Klassenstufe 8, DPFA Augustusburg)
- NoName (3 Schüler der Klassenstufe 7, DPFA Augustusburg)
Begleitet wurde das Zwickauer Team von Dr. Roman Leitsmann, stellvertretender Schulleiter der weiterführenden Regenbogen-Schulen in Zwickau und gleichzeitig Teil des zweiköpfigen Organisationsteams des Testlaufs. Die Schülerinnen und Schüler aus Augustusburg wurden von Jan Bandemer betreut. Die Fahrzeuge waren so individuell wie ihre Erbauer – vom klassischen Antrieb bis hin zu einem Auto, das sich per Seilwinde ins Ziel zog.
Technik unter strengen Vorgaben
Ein Jahr lang hatten die Schüler Zeit, ihre Autos zu konstruieren. Strikte Regeln sorgten für Chancengleichheit: Maximal 500 Gramm Gewicht verhinderten leistungsstarke Motoren und Akkus. Die größte Herausforderung lag jedoch darin, die 15-Meter-Rennstrecke autonom zu meistern – ohne an den Banden hängen zu bleiben oder auf dem rutschigen Hallenboden ins Schleudern zu geraten.
Jedes Fahrzeug durfte dreimal starten, die schnellste Zeit zählte. Anfangs schafften es nur zwei der vier Fahrzeuge ins Ziel. Doch mit jeder Optimierung steigerten sich die Teams. Besonders „Arthur & Co.“ überraschte: Runde für Runde arbeiteten sich die beiden Schüler nach vorn und belegten am Ende Platz 2. Das schnellste Fahrzeug kam aus Zwickau – es schaffte die Strecke in nur 7,4 Sekunden.
Preise, Medaillen und Ausblick
Alle Teilnehmenden erhielten nicht nur „nerdige“ Süßigkeiten, sondern auch die einzigartigen DPFA-Regenbogen-Cup-Medaillen aus dem hauseigenen 3D-Drucker – druckfrisch zur Siegerehrung. Außerdem sind alle zwölf Schüler zu einem gemeinsamen Tag im Schülerlabor „Wunderland Physik“ der TU Chemnitz eingeladen, um sich auszutauschen und Inspiration für kommende Projekte zu sammeln.
Dank und Fazit
Auch wenn die Teilnahme beim ersten Durchgang noch überschaubar war, war das Finale ein voller Erfolg – ein großartiger Auftakt für den DPFA-weiten Wettbewerb. Ein herzliches Dankeschön geht an die Schulleitungen, die Geschäftsführung und die Augustusburger Kolleginnen Ivonne Richter und Anschi Fritzsche für ihre tatkräftige Unterstützung vor Ort.
Wir freuen uns schon jetzt auf die Fortsetzung 2026!
Die nächste Wettbewerbssaison startet Anfang 2026, das große Rennen findet im Herbst 2026 statt.




