Zum Inhalt springen

Ab auf die Insel – Bildungsreise nach Hiddensee


Eine Bildungsreise zur Biostation Hiddensee bot Schülerinnen und Schülern des DPFA-Regenbogen-Gymnasiums Zwickau eine besondere Gelegenheit, Wissenschaft hautnah zu erleben. Die diesjährige Exkursion nach Hiddensee war ein Lern- und Gemeinschaftserlebnis. Sie brachte Schülerinnen und Schülern verschiedener Schulen zusammen und bot Gelegenheit Natur, Kultur und Wissenschaft zu erkunden.

In der ersten Sommerferienwoche machte sich das DPFA-Regenbogen-Gymnasium Zwickau gemeinsam mit sechs anderen Gymnasien auf den Weg zur Biologischen Station der Universität Greifswald auf der Insel Hiddensee. Inmitten der malerischen Ostseeinsel erlebten die Schülerinnen und Schüler Naturwissenschaft ganz praktisch. Dabei diente die Bildungsreise nicht nur der fachlichen Vertiefung, sondern auch der Anerkennung von besonders engagierten Schülerinnen und Schülern.

Für die Teilnehmenden an der Bildungsreise gab es ein vielseitiges Programm mit Wanderungen, Radtouren und Naturerlebnissen. Fotos: DPFA
Für die Teilnehmenden an der Bildungsreise gab es ein vielseitiges Programm mit Wanderungen, Radtouren und Naturerlebnissen. Fotos: DPFA

Entdeckerlust auf Hiddensee

Die Exkursion startete in Stralsund mit dem Besuch des neu eröffneten Meeresmuseums, das mit eindrucksvollen Meerwasseraquarien aufwartet. Die Teilnehmenden erhielten eine fachliche Einführung und ließen sich von der Unterwasserwelt mit ihren Bewohnern wie Haien, Seesternen und Rochen faszinieren. Bei Sonnenuntergang setzte die Gruppe mit der Fähre nach Hiddensee über und bezog die Bungalows der Biologischen Station Hiddensee. Der Standort bietet einen traumhaften Blick auf die Ostsee.

Natur im Mittelpunkt

Am Dienstag ging es auf ökologische Exkursion: angeleitet durch das Zwickauer Lehrerehepaar Lauterbach erforschten die Jugendlichen in kleinen Teams verschiedene Lebensräume auf der Insel. Es kamen Messgeräte, Apps und Bestimmungsbücher zum Einsatz, um die unterschiedlichen Lebensräume auf Hiddensee anhand von Wassertemperatur, Salzgehalt, Pflanzen- und Vogelarten zu unterscheiden. Die aufgenommenen Daten wurden anschließend in der Biologischen Station Hiddensee von den Schülerinnen und Schülern ausgewertet und vorgestellt.

Auch die Freizeit kam nicht zu kurz. Die Zeit am Abend wurde für eindrucksvolle Strandbesuche genutzt. Fotos: DPFA
Die Natur der Insel bot zahlreiche Anknüpfungspunkte, um theoretisches Wissen aus dem Unterricht in die Praxis überzusetzen. Fotos: DPFA

Fischerei und Inselleben

Am Mittwoch ging es nach einer Führung durch das originale Sommerhaus des Literaturnobelpreisträgers Gerhart Hauptmann mit Leihfahrrädern in den südlichen Teil der Insel zum Fischereimuseum "Lütt Partie". Dort berichtete ein Inselbewohner von der Fischerei auf Hiddensee und gab einen Einblick in das frühere und heutige Leben auf der Insel. Die Teilnehmenden ließen den Tag bei einem gemeinsamen Grillabend mit fantastischem Meerblick ausklingen.

Voneinander lernen

Der Donnerstag bot den Teilnehmenden bei verschiedenen Workshops und Vorträgen Gelegenheit zum Wissensaustausch und zur Vernetzung. Die vielseitigen Beiträge der Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte reichten dabei von Weltreisen bis hin zum Themen wie AlphaFold und maschinengesteuertes Lernen sowie KI-gestützte Proteinstrukturvorhersage. Nach einem leckeren Chili con carne ging es abends an den Strand von Vitte zum Palucca-Festival.

Zum Erkunden der Insel standen den Schülerinnen und Schüler Leihfahrräder zur Verfügung. Fotos: DPFA
Die Natur der Insel bot zahlreiche Anknüpfungspunkte, um theoretisches Wissen aus dem Unterricht in die Praxis überzusetzen. Fotos: DPFA
Neben den Zwickauern begleiteten die Reise Teilnehmende der DPFA-Schulen Augustusburg und Chemnitz, sowie Jugendliche und Lehrkräfte von vier weiteren sächsischen Gymnasien. Fotos: DPFA

Wertvolle Lernerfahrungen

Mit einem Sack voller neuer Eindrücke ging es am Ende der Reise per Fähre und Zug wieder zurück in die Heimat. Die Tage auf Hiddensee haben fachliche Erkenntnisse mit Gemeinschaftserlebnissen verbunden und waren eine wertvolle Erfahrung für die Schülerinnen und Schüler sowie das Lehrkräfteteam.